Allergien erkennen und behandeln

Laut dem Deutschen Allergien- und Asthmabund gibt es etwa 20.000 unterschiedliche Auslöser für Allergien – von Hausstaubmilben über Pollen bis hin zu Tierhaaren. Wichtig ist, dass Betroffene ihre Allergieauslöser kennen, um die Symptome lindern und Folgen wie allergisches Asthma vermeiden zu können.

Die Heuschnupfensaison ist eröffnet

Jetzt im Frühling beginnt für viele Menschen wieder die Hochphase der Allergien, insbesondere in Sachen Heuschnupfen. Während die Hasel und Erle nur noch wenige Pollen auf Reisen schicken, stehen Pappel, Weide, Esche, Hainbuche, Birke, Buche und Eiche im April in voller Blüte.

Allergien erkennen und behandelnWer an Heuschnupfen leidet, ist in der Regel jedoch nicht gegen alle Pollen allergisch, sondern meist nur gegen jene bestimmter Bäume, Sträucher oder Gräser. Um herauszufinden, welche Pflanzen laufende Nasen, juckende Augen und Husten auslösen, ist der Gang zum Allergologen sinnvoll.

Auslöser herausfinden

Ärzte können mithilfe des sogenannten Prick-Tests sehen, auf welche Allergene Ihr Körper überempfindlich reagiert. Dazu zeichnen sie auf dem Unterarm mit einem Stift kleine Felder an, die sie nummerieren.

In jedes Feld geben sie dann einen Tropfen mit den zu testenden Allergenen: zum Beispiel Birke, Erle, Hundehaare und Hausstaubmilben. Anschließend piksen sie die Haut einmal an, damit die Flüssigkeit in den Körper gelangt.

Nach etwa 20 Minuten lesen die Ärzte das Ergebnis ab. Häufig merken Sie bereits selbst, ob es an einer Stelle juckt. Denn reagiert Ihr Körper allergisch, zeigt er die Stelle mit roten juckenden und geschwollenen Flecken an.

Ausführliches Anamnesegespräch führen

Zu der Untersuchung gehört auch immer ein intensives Gespräch mit Ihrem Arzt. Er fragt Sie beispielsweise, ob in Ihrer Familie, Eltern oder Geschwister bereits unter einer Allergie leiden oder ob Sie täglich bestimmten Allergenen ausgesetzt sind, wie beispielsweise Haarfärbemittel oder Mehlstaub.

Hilfreich sind zudem Informationen darüber, wie stark Sie Ihre Beschwerden im Alltag einschränken. Zusätzlich prüft Ihr Arzt, ob Symptome und Testergebnisse zusammenpassen. Erst dann kann er eine passende Therapie vorschlagen.