Training für den Beckenboden

So stärken Sie auch Ihre Blase: Muskeln verrichten im menschlichen Körper an unscheinbaren Stellen wichtige Arbeit. Wer etwa seinen Beckenboden stärkt, wappnet seinen Körper gegen Blasenschwäche.

Sind Gewebe und Muskulatur im Beckenboden geschwächt, sinken die Organe im Bauchraum ab. Das kann den Schließmechanismus der Blase stören. Davon sind besonders Frauen über 60 Jahren betroffen. Sie leiden daher häufiger unter einer Blasenschwäche als Männer. Doch jeder kann seine Beckenbodenmuskulatur trainieren und so die Kontrolle über die Blase behalten. Einfache Übungen lassen sich ohne Probleme in den Alltag einbauen.

Den Beckenboden wahrnehmen

Entwickeln Sie dazu ein Gefühl für die Muskeln im Beckenboden. Stellen Sie sich vor, Sie würden beim Wasserlassen den Urinstrahl anhalten und wieder loslassen, möglichst ohne Gesäß- und Bauchmuskeln zu bemühen. Am besten funktioniert das anfangs im Liegen oder Sitzen, mit etwas Übung auch im Stehen. Auf diese Weise können Sie auch auf dem Bürostuhl oder in der Bahn trainieren: Spannen Sie den Beckenboden einfach mehrmals hintereinander für je fünf bis acht Sekunden an und lassen Sie wieder los.

Tipp:

Ein gutes Training für den Beckenboden ist auch das Treppensteigen.

Lassen Sie den Fahrstuhl öfter einmal links liegen, wird Ihre Blase es Ihnen danken.